Vorsorge

Urologische Vorsorge: PSA-Bestimmung zur Früherkennung

Männer und Vorsorge: Haben Sie schon einen Termin beim Urologen gemacht?

Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig und sollten deshalb auch wahrgenommen werden. Vor allem Männer nehmen ihre Gesundheit aber nicht besonders ernst und verschieben den Gang zum Arzt immer wieder. Stress, zu viele Termine, Verdrängung oder der Irrglaube, es träfe ja ohnehin immer nur die anderen, führen dazu, dass sie kostenlose Vorsorgeuntersuchungen für sich nicht oder zu spät in Anspruch nehmen – obwohl sie regelmäßig ihr Auto zum TÜV bringen und die Heizung warten lassen. Die meisten denken über einen Besuch beim Urologen erst nach, wenn sie ihren 50. Geburtstag gefeiert haben oder wenn Beschwerden auftreten.

Aber Vorsorge und Früherkennung können Leben retten. Bei Männern ist die Lebenserwartung immer noch deutlich geringer als bei Frauen. Männer beschäftigen sich im Allgemeinen weniger mit dem eigenen Körper und ihrer Gesundheit als Frauen. Sie setzen sich oft größerem Leistungsdruck aus und scheuen Arztbesuche, besonders bei nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit, bei Problemen mit dem allgemeinen Wohlbefinden, dem Gedächtnis, der Kontrolle der Blasenfunktion oder der Sexualität. Ein Check-up beim Urologen kann Störungen in diesen Bereichen oft abklären. Und mögliche Erkrankungen lassen sich im frühen Stadium viel besser behandeln und heilen. Das gilt vor allem für den Prostatakrebs, in den Industrienationen die häufigste Tumorart bei Männern.

Im frühen Stadium ist Prostatakrebs meistens heilbar

Viele wissen nicht, dass Symptome und Beschwerden bei dieser Erkrankung – zumindest in der ersten Zeit – nicht auftreten müssen. Gerade deshalb sind regelmäßige Check-ups so wichtig und wissenschaftlich empfohlen. Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland ist über lange Zeit stetig gestiegen, nimmt zwar inzwischen leicht ab, liegt aber noch bei mehr als 60 000 Fällen jährlich. Die sinkenden Zahlen werden auch zurückgeführt auf die verbesserte Vorsorge. Das Erkrankungsalter liegt im Durchschnitt bei etwas über 70 Jahren. Vor dem 50. Lebensjahr kommt das Prostatakarzinom nur selten vor. Aber je früher es erkannt wird, desto erfolgreicher sind die Behandlungsaussichten und desto größer ist die Chance auf Heilung. Unterscheiden muss man die gutartige Vergrößerung der Prostata. Sie hat nichts mit Prostatakrebs zu tun, kann aber auch Probleme beim Wasserlassen verursachen, weil die Harnröhre eingeengt wird. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen jedem Mann ab dem 45. Lebensjahr eine urologische Vorsorgeuntersuchung. Zusätzlich zu den vorgesehenen Tastuntersuchungen empfiehlt Dr. Gruner Urin- und Ultraschalluntersuchungen sowie die Bestimmung des PSA-Werts im Blut.

Kennen Sie Ihren PSA-Wert?

Der Tumormarker PSA gilt als Indikator für Veränderungen der Prostata. Männer sollten ihn ab 45 einmal jährlich kontrollieren lassen, bei entsprechender familiärer Vorgeschichte am besten schon früher. Im praxiseigenen Labor kann dieses prostataspezifische Antigen (PSA) schnell und zuverlässig bestimmt werden.

Die Bewertung der Ergebnisse erfordert Erfahrung und Sachverstand. Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet nicht in jedem Fall Krebs. Zur Ergänzung des Befunds werden Gewebeproben aus der Prostata entnommen. Aufgrund der hohen Zahl von PSA-Analysen in seiner Urologischen Praxis gewährleistet Dr. Michael Gruner eine zuverlässige medizinische Expertise der Untersuchungsergebnisse.

Wenn eine Tumorerkrankung diagnostiziert werden sollte, sind Patienten bei Dr. Gruner in besten Händen. Medikamentöse Therapien und ambulante Operationen führt er in optimal ausgestatteten Räumen vor Ort durch. Wenn ein stationärer Aufenthalt erforderlich ist, nimmt er den chirurgischen Eingriff in der Urologischen Abteilung des HELIOS St. Elisabeth-Krankenhauses vor. Durch die Zusammenarbeit und Vernetzung mit dieser und weiteren renommierten Kliniken mit onkologischem Schwerpunkt ist eine optimale Betreuung gewährleistet.

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